Das Kanulager 2025

Zum Schuljahresbeginn stand für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 wieder ein besonderes Erlebnis an: das traditionelle Kanulager. Vier Tage lang ging es mit den Kanus auf der Saale von Uhlstädt über Großeutersdorf, Jena und Döbritschen bis nach Großheringen – eine Strecke von insgesamt 72 Kilometern. Neben sportlicher Ausdauer verlangte die Tour auch Teamgeist, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung – Eigenschaften, die die Gruppe unterwegs spürbar wachsen ließen.

Etappe 1: Uhlstädt – Großeutersdorf (14 km)

Am 18. August startete die Gruppe voller Energie in Uhlstädt. Die ersten 14 Kilometer bis Großeutersdorf verliefen entspannt, die Stimmung war ausgelassen und die Motivation groß. Selbst ein gekentertes Kanu konnte die Freude nicht trüben – bei strahlendem Sonnenschein war alles rasch wieder trocken. Am BIWAK-Platz bot die flache Saale noch einmal Erfrischung, bevor der Abend beim gemeinsamen Grillen (herzlichen Dank an Herrn Klapper für die Bewirtung!), Spielen, Lagerfeuer und einer Übernachtung unter dem Sternenhimmel ausklang.

Etappe 2: Großeutersdorf – Jena (24 km)

Am zweiten Tag stand mit 24 Kilometern die längste und kräftezehrendste Etappe auf dem Programm. Da die Saale kaum Strömung hatte, war das Paddeln besonders anstrengend und die neun Kanus mussten zudem gemeinsam über zahlreiche Wehre getragen werden. Nach einer deutlich längeren Fahrzeit als geplant erreichte die Gruppe schließlich gegen 19:00 Uhr Jena. Umso größer war die Freude über eine Nacht zu Hause in weichen Betten, die Gelegenheit bot, die Akkus für den nächsten Tag aufzuladen.

Etappe 3: Jena – Döbritschen (21 km)

Mit den Strapazen der Vortage in den Knochen stellte diese Etappe für viele eine Herausforderung dar. Doch bei gegenseitiger Motivation, kleinen Wettrennen oder Wasserschlachten und guten Gesprächen mit einer Portion Pommes und Limo am Kunitzer Wehr, geriet die Anstrengung schnell in den Hintergrund. In Döbritschen angekommen, wurden die Zelte aufgebaut, ein großer Topf Nudeln gekocht und der Abend bei Spielen und einer Runde „Werwölfe von Düsterwald” am Lagerfeuer genossen.

Etappe 4: Döbritschen – Großheringen (13 km)

Die letzte Etappe war im Vergleich zu den vorherigen ein Klacks. Zudem war sie durch kleine Strömungen, die die Kanus flink über die Saale trugen, sehr abwechslungsreich und bot einen schönen Ausklang der Tour. Mit der Zugfahrt nach Hause endete eine intensive, aber unvergessliche Tour, die allen Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird – als Mischung aus sportlicher Herausforderung, Naturerlebnis und echter Gemeinschaft.